apollyon2 ist eine Umgebung zur Simulation von Licht, besonders der Verteilung von diffusem Licht in dreidimensionalen Szenen. Dazu wird im Moment noch Photon Tracing verwendet, geplant ist Stochastische Radiosity. Alle Quellen liegen im Subversion-Repository.
Demo (win32): Photon tracer, LUI
apollyon ist eine 3D-Engine die nach dem Konzept eines Szenengraphes funktioniert. Features sind unter anderem:
- ein Materialien-System, welches OpenGL fast komplett abdeckt
- Unterstützung für Pixel/Vertex-Shader
- Bump-mapping, Partikelsysteme
- Lineare/Spline Keyframe-Animation
- Klassen zum Rechnen mit Matrizen, Vektoren und Quaternionen
- Optimierung des Szenengraphen durch Frustum culling und Bounding Box/Sphere-tests
- Widget-Set mit dem GTK Look&Feel
- Anbindung an die funktionale Programmiersprache Lua
- ein Binding-Generator, der jede apollyon-Klasse transparent in Lua bereitstellt
- Physik-Simulation mittels Anbindung an ODE (Open Dynamics Engine)
- Kompatibel mit Linux (GLX) und Windows (WGL)
- Modularer Aufbau (Ein DirectX-Adapter wäre einfach zu realisieren)
- Geschrieben in C++, Teile in ANSI- und Objective C
Demos (win32): Radiosity, Swarming+UI. Subversion-repository: apollyon. beryl (freie software)
beryl ist eine Bibliothek zur schnellen Entwicklung dynamischer Webseiten in Java und XML, ohne auf JSP/Struts ausweichen zu müssen. Inspiriert wurde es vom Pustefix-Projekt. Die grobe Funktionsweise ist, dass ein Seitenabruf eine Reihe von Java-Adaptern aktiviert, die einen XML-Baum mit den dynamischen Inhalten der Webseite erstellen. Dieser wird nun durch aufeinanderfolgende XSLT-Transformationen mit Seiten-Templates in das gewünschte HTML oder XHTML-Dokument verwandelt und an den Browser geschickt. Das mag sich aufwändig und langsam anhören, durch Caching und Vorberechnung wird jedoch eine gute Performance erreicht. Aufgrund der strengen Separation von Logik und Präsentation bleiben große Projekte übersichtlich. Mehr Informationen zu beryl gibt es auf beryl.tigris.org. Diese Webseite läuft übrigens auf Beryl.
xmlgui (freie software)
xmlgui dient dazu, das Erstellen von Swing-basierten graphischen Oberflächen stark zu vereinfachen. Die Benutzeroberfläche wird bei diesem Ansatz mit einer XML-basierten Beschreibungssprache entworfen und damit von der Programmlogik separiert. So wird sichergestellt, dass ein Programm auch mit wachsender Größe noch seine Übersichtlichkeit behält. Zusätzlich gibt es noch eine visuelle Entwicklungsumgebung (die selbst auch mit xmlgui entworfen wurde), mit der sich Dialoge und auch anspruchsvollere Schnittstellen einfach zusammenklicken lassen. Eine bessere Übersicht dieser Bibliothek gibt es auf xmlgui.tigris.org.
precious (closed source)
precious ist ein Content-Management-System für Webseiten von Künstlern und Galeristen. Es baut auf beryl auf und läuft auf dem JBoss-Applikationsserver. Die Webseite www.ottojakob.de verwendet precious.
jewel (closed source)
jewel ist eine Lösung zur Organisation von Lagerbeständen, Rohstoffen und Produkten. Es wird im Goldschmiedebetrieb meiner Eltern eingesetzt, um über den Verbleib und den Verbrauch von Edelsteinen, Gold und anderen Materialien Buch zu führen und anschauliche Statistiken zu erzeugen. Die Persistenz wurde mittels Hibernate 3 realisiert, ansonsten kommen noch xmlgui und JasperReports zum Einsatz.